Weißes Gold NATURKRISTALLSALZ aus Österreich


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Salz_war_das_erste_Exportgut_Österreichs!

Vom_weißen_Gold_zum_Tafelsalz

Heute verschüttet man mitunter achtlos Salz, früher galt es als das weiße Gold der Erde. Mehr noch:
ohne Salz hätte es kein Leben geben können und ohne Salz kann der Mensch nicht leben. Aus dem Meerwasser ist Leben entstanden.
Das Fruchtwasser ist eine warme Solelösung.

Vom "weißen Gold" zum Tafelsalz
Jäger und Sammler stillten ihren Salzhunger noch durch tierisches Blut. Als sie salzwasserhaltige Quellen entdeckten, begannen sie daraus durch Versieden Salz zu gewinnen. Ab der Jüngeren Steinzeit wurden immer mehr Völker sesshaft und gingen seltener auf die Jagd. So war es notwendig geworden, Lebensmittel zu konservieren. Dazu verwendeten sie Salz.

Im alten Ägypten stand nur Pharaonen das Salz als Opfergabe zu.
Schon die alten Römer wussten, dass Salz wichtiger ist als Gold. Im alten Rom, in dem der Rohstoff über die "Via Salia" teuer bis ins Binnenland transportiert und verkauft wurde, fand das Salz auch als Zahlungsmittel Verwendung. Beamte und Soldaten wurde es als Sold - "Salär" - ausbezahlt („Salär“ = Entlohnung, franz., schweiz.).
Die chinesischen Kaiser bauten ihr Reich unter anderem mit einem Salzmonopol auf. Die Phönizier etablierten den Salzhandel im Mittelmeerraum,

In Mitteleuropa betrieben die Menschen ab dem 8. Jhdt. v. Chr. intensiven Salzbergbau. In Hallstatt, dem ältesten Salzbergwerk der Welt, begannen die Menschen im Gebirge nach Salz zu schürfen. Der kristalline Stoff gab einer ganzen Epoche den Namen: Hallstattzeit (800 - 450 v. Chr.).
Es entstanden wichtige Handelswege
, die sich je nach Landschaft auf Flüssen oder im Gebirge erstreckten. Im Mittelalter lebten manche Städte recht gut vom Salz = „Weißes Gold“. Salz und Reichtum waren eng miteinander verknüpft. Leider war das kleine Mineral sehr oft Anlass für kriegerische Auseinandersetzungen.

 

Salz war das erste Exportgut Österreichs!
Der Rohstoff, der nicht nur für die Menschen lebensnotwendig war sondern ebenso zur Konservierung von Fleisch und Gemüse benötigt wurde, zählt zu den ältesten und begehrtesten Handelswaren der Menschheit. Meersalz aus Italien und Gallien wurde ebenso gehandelt wie Bergsalz aus Noricum. Eine Vielzahl an Salzwegen durchzog das antike Europa. Auf Flüssen und über Saumpfade wurde Salz transportiert und verband kleine, versteckte Orte im Gebirge, wie z. B. Hallstatt und Dürrnberg, mit der Welt jenseits der Alpen.

Bis zu 350 m unter der Oberfläche reichen die von Archäologen entdeckten Gänge im Salzbergwerk Hallstatt aus prähistorischer Zeit. Bald erlebte Hallstatt eine Phase wirtschaftlicher Prosperität. In den Gräbern Hallstatts fanden sich kostbare Güter, wie Bernstein von der Ostsee oder Elfenbein aus Afrika, die im Austausch gegen Salz erworben wurden.

Dank der emsigen Arbeit von Bergleuten und von Archäologen gibt es mittlerweile zahlreiche Fundstücke aus der prähistorischen Zeit. Das prähistorische Volk war sehr geschickt in allen Bereichen, sowohl bei der Gewinnung von Salz als auch beim Handel. Die Bevölkerung siedelte entlang von Flüssen, die sie einerseits für die Beförderung des Salzes benötigten und andererseits war das Wasser für die Produktion unentbehrlich. Ein europaweiter Handel wurde aufgezogen. Doch mit der Zeit wurde Hallstatt - umgeben von hohen Bergen und schwer zugänglich - zu abgelegen. Ein neuer Standort wurde gesucht und die Bergwerksherren und Salzexporteure fanden Dürrnberg bei Hallein. Ab dem 6. Jhdt. v. Chr. begann hier der Salzabbau, knapp 200 Jahre später wurde der Hallstätter Abbau durch eine Naturkatastrophe beendet.

Dürrnberg hatte sich bereits etabliert. Mit dem Handel und der Anbindung der Region an die europäischen Handelswege entstand ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum.  Dürrnberg und die Saline in Hallstatt wurden zur Basis des Aufstiegs des Erzbistums Salzburg zum reichsten geistlichen Fürstentum im Heiligen Römischen Reich mehr als 1000 Jahre später.

Die Einsatzmöglichkeiten von Salz wurden immer zahlreicher. War es anfangs nur ein wichtiges Nahrungs- und Konservierungsmittel, so fand es Verwendung bei Gerbern, zum Glasieren von Tongeschirr, beim Reinigen von Schornsteinen und als Arzneimittel.

Im 13. Jhdt. begann parallel zum Aufstieg von Dürrnberg
in Hallstatt wieder die Salzgewinnung. Salinen entstanden auch in Ischl, Gosau, Aussee und im Tiroler Hall. In dem Maß, in dem die Bedeutung der Stätten zunahm, wuchs auch das Engagement der Habsburger, sie unter Kontrolle zu bringen. 

Ab 1284 kam es drei Mal zu kriegerischen Auseinandersetzungen – den Salzkriegen

– zwischen den Salzburger Erzbischöfen und den Herrschern der angrenzenden Ländern. Kaiser Friedrich III. fasste sämtliche Salinen von Aussee bis Ischl zum kaiserlichen Gut - dem "Salzkammergut" - zusammen. Salz stellte lange Zeit eine bedeutende Einnahmequelle für die finanzschwachen Habsburger dar. Die Habsburger verdienten nicht nur am Export des Salzes sondern auch am Transport und der Salzsteuer.

 

Mit der Ausweitung ihres Herrschaftsgebietes dehnten die Habsburger auch ihre Salzmärkte aus: Königreich Böhmen und auch Ungarn war auf die Einfuhr von Salz angewiesen. Doch schamlos reich wurden vor allem die Salzburger Erzbischöfe, denn die Halleiner Saline war die produktivste im Alpenraum. Auf langen Schiffen wurde das Salz über die Salzach bis an die Donau transportiert. Das Kapital, das durch den Salzexport in die fürsterzbischöflichen Kassen floss, ermöglichte  Erzbischof Wolf Dietrich und seinen Nachfolgern die vollkommene Umgestaltung der mittelalterlichen Stadt Salzburg in ein barockes Gesamtkunstwerk. 

Anfang des 19. Jhdts. neigte sich die Salzburger Salzherrlichkeit  langsam dem Ende zu. 1815 kam Salzburg endgültig zu Österreich und damit fiel Hallein ins Hoheitsgebiet der Habsburger. Das Salzmonopol erwies sich weiterhin als stete Einnahmequelle für den Staat. Salz wurde nach Galizien, Ungarn und Krain transportiert. Die Einfuhr   italienischen Meersalzes in das Habsburger Reich wurde verboten.

Der Zusammenbruch der Donaumonarchie 1918 bedeutete für Jahrzehnte für die österreichischen Salinen den Verlust ihrer angestammten Absatzmärkte. Erst ab Mitte der neunziger Jahre fand ein neuerlicher Aufschwung statt.

 
Dass Salz eine wichtige Substanz unserer Ernähung ist, zeigt allein wie sehr unsere Sprache nach würzigen Vergleichen sucht: "Salz der Erde", "das Salz in der Suppe". ..

Ohne Salz kein Leben!

Dass es ein wichtiges Element unserer Ernähung ist, zeigt allein wie sehr unsere Sprache nach würzigen Vergleichen sucht: "Salz der Erde", "das Salz in der Suppe". ..


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