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Heute verschüttet man
mitunter achtlos Salz, früher galt es als das weiße Gold der Erde.
Mehr noch:
ohne Salz hätte es kein Leben geben können und ohne Salz
kann der Mensch nicht leben. Aus dem
Meerwasser ist Leben entstanden. Dieses Salz finden wir
wieder in unserem Körper, es regelt den Wasserhaushalt
im Körper, auch das Fruchtwasser ist eine
warme Solelösung.
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Vom "weißen Gold" zum
Tafelsalz
Jäger und Sammler stillten ihren
Salzhunger noch durch tierisches Blut. Sie wurden sesshaft, als sie
salzwasserhaltige Quellen entdeckten.
Zum Konservieren von Lebensmitteln war Salz ab dem 10. Jhdt. v. Chr.
gebräuchlich.
Im alten Ägypten stand nur Pharaonen das Salz als
Opfergabe zu. Und schon die alten Römer wussten, dass Salz
wichtiger ist als Gold.
In Mitteleuropa betrieben
die Menschen ab dem
8. Jhdt. v. Chr.
intensiven Salzbergbau.
Der kristalline
Stoff gab einer ganzen Epoche den Namen: der Hallstattzeit (800 -
400 v. Chr). "hall" ist keltisch für Salz. "Heller“ leitet sich vom keltischen Begriff ab. In
vielen Ortsnamen taucht „hal“ auf: Hallein, Hallstatt, etc. Es entstanden
wichtige Handelswege. Im Mittelalter lebten manche Städte recht gut
vom Salz = „Weißes Gold“. Salz und Reichtum waren eng
miteinander verknüpft.
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Der
Name Salz geht auf die indogermanische Wurzel „sal“ (bleich, grau)
zurück. |
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Kristallsalz war in früheren Zeiten nur dem Adel vorbehalten. Wir
kennen noch die Ausdrücke wie „Salz des Lebens“ oder „Königssalz“. |
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Dass es
ein wichtiges Element unserer
Ernähung ist, zeigt allein wie sehr
unsere Sprache nach würzigen
Vergleichen sucht: "Salz der Erde",
"das Salz in der Suppe". .. |
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Ohne Salz
kein Leben!
Dass es
ein wichtiges Element unserer
Ernähung ist, zeigt allein wie sehr
unsere Sprache nach würzigen
Vergleichen sucht: "Salz der Erde",
"das Salz in der Suppe". .. |